Direktkontakt  030 – 854 71 11 | Öffnungszeiten Mo – Fr. 11:00 Uhr – 18:00 Uhr nur nach Termin |

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Worauf ist bei einem ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz zu achten?

Häufigste Ursachen für Rückenbeschwerden sind falsch eingerichtete Arbeitsplätze, nicht dem Körper angepasste Bürostühle und mangelnde Bewegung bei der sitzenden Tätigkeit.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle Tipps für einen ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz geben.

  • Richten Sie den Sehabstand zum Bildschirm auf mindestens 50 cm ein. Hierzu ist eine Tischtiefe von 80 cm erforderlich.
  • Richten Sie die Höhe des Bildschirms so ein, dass Sie über ihn hinwegschauen können. Die oberste lesbare Information muß unter der Augenhöhe liegen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Auflagefläche für Ihre Unterarme auf der Tischplatte. Wenn dies nicht möglich ist, benutzen Sie anpassbare Unterarmstützen, die an der Tischplatte angebracht werden können.
  • Verändern Sie häufig Ihre Sitzposition. Noch besser ist es an einem höhenverstellbaren Steh-Sitz-Tisch zu arbeiten.
  • Nutzen Sie Arbeitsunterbrechungen für Entlastungs- und Dehnungsübungen Ihrer Muskulatur.
  • Gönnen Sie Ihren Augen Erholung, indem Sie den Blick öfters frei im Raum oder ins Freie schweifen lassen.

Gern machen wir für Sie eine individuelle Arbeitsplatzberatung.

Worauf ist bei der Kostenerstattung für einen ergonomischen Bürostuhl zu achten?

Bei besonderen krankheitsbedingten Voraussetzungen haben Sie die Möglichkeit, eine Bezuschussung bei den Sozialversicherungsträgern in Deutschland für ergonomische Büromöbel zu beantragen.


Welche Pflichten hat der Arbeitgeber?

Nach den geltenden gesetzlichen Regelungen ist der Arbeitgeber verpflichtet, ergonomische Büromöbel zur Verfügung zu stellen.

Einsicht in die Verordnung


Einsicht in das Arbeitsschutzgesetz

Viele Hersteller bezeichnen Ihre Möbel als ergonomisch, dennoch erfüllen sie die Vorraussetzung für gesundes Sitzen nicht.


Wer kann einen Antrag stellen?


Sollte man aus gesundheitsbedingten Gründen besondere Hilfsmittel oder Büromöbel zur beruflichen Wiedereingliederung benötigen, können die Träger die Kosten hierfür übernehmen.

Jeder Versicherte kann einen solchen Antrag stellen.


An wen müssen Sie sich wenden?

  • ab 15 Jahren versicherungspflichtiger Beschäftigung: Rentenversicherung
  • Nach Arbeits- oder Wegeunfall oder Berufskrankheit: Berufsgenossenschaft
  • Ist man weniger als 15 Jahre versichert beschäftigt: Arbeitsagentur
  • Studenten, Beamte und Sonderfälle: Landeswohlfahrtsverbände
  • Behinderte: Integrationsamt

Wenden Sie sich bitte am Besten an die jeweiligen Beratungsstellen.


Welche Unterlagen brauchen Sie?

  • Antrag auf Leistung zur Rehabilitation und eventuelle Zusatzfragebögen
  • Ärztliches Attest eines Facharztes oder Entlassungsbericht der Rehaklinik.
  • Sinnvoll ist eine Empfehlung für ein entsprechendes Hilfsmittel.
  • Ausführliche Tätigkeitsbeschreibung
  • Kostenvoranschlag eines qualifizierten Fachhändlers


Welche Hilfsmittel werden bezuschusst oder bewilligt?

Alle Hilfsmittel die der beruflichen Rehabilitation dienen, können bezuschusst werden. Es kann sich dabei um Stehpulte, Steh- Sitz-Tische, orthopädische Bürostühle oder Arbeitshilfen für die Bildschirmarbeit, wie ergonomische Mäuse und Tastaturen, Unterarmstützen etc. handeln.

Das bewilligte Hilfsmittel geht in das Eigentum des Mitarbeiters über, mit anderen Worten, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz wechseln, müssen Sie es mitnehmen.


Hier kommen Sie zum Deutsche Rentenversicherung Bund

Welche Anträge Sie speziell für Ihren Fall brauchen,können Sie auf der oben genannten Seite des Rentenversichung Bund, rechts unter Bürgerservice, mit einem "kostenlosen Anruf" oder die "Schnelle Frage per Mail" herausbekommen.

 

Wir haben uns seit über 20 Jahren auf ergonomische Möbel und Arbeitshilfen spezialisiert,  können Sie fachgerecht beraten und Ihnen, den erforderlichen Kostenvoranschlag schreiben, sowie direkt mit den Versicherungsträgern abrechnen.

Wie Sie Home-Office und Büromöbel steuerlich absetzen

Home-Office steuerlich absetzen

Wer im Home-Office arbeitet, kann die entstehenden Kosten bis zu einem Betrag von 1.250 Euro pro Jahr steuerlich geltend machen, sofern das häusliche Arbeitszimmer bestimmte Anforderungen erfüllt. Arbeitsmittel und Büromöbel lassen sich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer absetzen — Dazu zählt auch der Bürostuhl! Sie müssen also zu Hause nicht auf den Komfort eines rückenschonenden Bürostuhls verzichten.

Erfahren Sie hier, wie Sie das Arbeitszimmer und Büromöbel, wie den Bürostuhl, steuerlich absetzen können.

Arbeitszimmer absetzen

ABZIEHBARE GESAMTKOSTEN BIS ZU 1.250 €

Voraussetzung, um die gesamten Kosten Ihres Home-Office steuerlich absetzen zu können ist, dass Ihnen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das kann der Fall sein, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber in der Firma keinen individuellen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt oder auch bei angeordneter Heimarbeit, wie aktuell in Corona-Zeiten. Zudem muss es sich um einen separaten Raum handeln, welcher nahezu ausschließlich beruflich und so gut wie gar nicht privat genutzt wird.

In dem Fall, dass Ihr Home-Office den Mittelpunkt Ihrer beruflichen und betrieblichen Arbeit darstellt, können alle Kosten für das Arbeitszimmer von der Steuer abgesetzt werden.

Die absetzbaren Kosten liegen bei maximal 1.250 €. Falls Sie nur für wenige Monate im Home-Office arbeiten, reicht dieser Jahresbetrag vielleicht aus, doch sind Sie länger im Home-Office, können Ihre eigentlichen Kosten diesen fixen Betrag übersteigen. Diese Kosten können nicht abgesetzt werden.

Kosten für einen Bürostuhl, Arbeitstisch oder andere Büromaterialien, die vom Arbeitgeber nicht erstattet werden, können in jedem Fall und unabhängig davon, ob ein Arbeitszimmer vorliegt, bei der Steuer geltend gemacht werden.

Bürostuhl absetzen

BETRIEBSAUSGABE

Wenn Sie als Selbstständiger Ausgaben für Büro- und Geschäftsausstattung haben, zählt das zu den Betriebsausgaben. Gemäß § 4 Abs. 4 EStG zufolge können diese Beträge als erfolgswirksame Aufwendungen von der Steuer abgesetzt werden.

Abhängig vom Abschreibungsmodell können Bürostühle mit einem Nettokaufpreis unter 800 € sofort über geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) als Aufwand verbucht werden. Dadurch wird der Stuhl noch im Jahr der Anschaffung in voller Höhe gewinnmindernd abgesetzt (§ 6 Abs. 2 EStG).

ARBEITSMITTEL

Arbeitsmittel sind Büromöbel wie Bürostühle, Tische oder technische Geräte, die benötigt werden, damit Sie Ihre Arbeit verrichten können. Wenn Sie als Arbeitnehmer solche Arbeitsmittel kaufen, um Ihren Arbeitsplatz im Home-Office einzurichten, sind diese Ausgaben Werbungskosten. Dabei ist es sogar gleich, ob ein eigenes Zimmer für die Arbeit genutzt wird oder der Stuhl im Esszimmer aufgestellt wird. In jedem Fall können Sie die Ausgabe absetzen.

WERBUNGSKOSTEN

Ausgaben für die oben genannten Arbeitsmittel gelten also als Werbungskosten. Unter Werbungskosten fallen demnach Aufwendungen, mit denen Sie Ihre beruflichen Einnahmen erwerben, sichern und erhalten (§ 9 Abs. 1 EstG). All das kann von der Steuer abgesetzt werden. Dazu gehören ebenfalls Fahrtkosten zur Arbeit oder Ausgaben für Fachliteratur.

BERUFLICHE NUTZUNG IM HOME-OFFICE